Mit einem Positionspapier und einem Appell an Universitäten und Hochschulen wendet sich der Kinematheksverbund an die Öffentlichkeit: „Der Stellenwert von Filmbildung innerhalb der universitären Filmwissenschaft, an Hochschulen und in der Ausbildung von Pädagog*innen muss deutlich gestärkt werden. Dies wird nicht ohne unsere Erfahrung und Expertise gehen“, heißt es in dem Papier. Da weder die Kunstform Film noch die Medienbildung strukturell in deutschen Schulen verankert seien, komme den im Kinematheksverbund versammelten außerschulischen Bildungseinrichtungen eine besondere Bedeutung zu (etwa in der universitären, aber auch in der schulischen Lehreraus- und fortbildung).

    Am Rande der Filmkunstmesse Leipzig hat das Medienboard Berlin-Brandenburg sein neues Investitionsförderprogramm für Kinos vorgestellt: Zusätzlich zum Kinoprogrammpreis (ingesamt 432.500 Euro Prämien) und zum Förderprogramm für Innovatives Kinomarketing (ca. 50.000 Euro) fördert das Medienboard nun auch Investitionsmaßnahmen für Kinos in der Hauptstadtregion mit insgesamt bis zu 200.000 Euro pro Jahr für die Modernisierung, Verbesserung und Neuerrichtung von Filmtheatern.

    Wie die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern am 13.09. bekannt gab, stellt das Land noch 2018 zusätzliche Mittel für die Filmförderung zur Verfügung.

    Kurzfristig zum 21.09.2018 besteht die Möglichkeit, Produktions­förderung für Filme und Medienprojekte zu beantragen, die von hoher kulturwirtschaftlicher Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern sind. Eine neu besetzte Jury mit Vertretern der Branche in MV entscheidet in einer einmaligen Vergaberunde nach einer neuen Richtlinie über die einzureichenden Projekte.

    Dabei werden neben kulturellen Aspekten erstmalig auch wirtschaftliche Regionaleffekte im Land zum Förderkriterium, um Medienschaffende und Dienstleister am Standort zu stärken.

    Am Donnerstag, den 16. August, kam es in Dresden zu einer polizeilichen Maßnahme gegen ein Kamerateam des ZDF, das von einer Demonstration und Kundgebung der Pegida-Bewegung am Rande des Besuchs von Angela Merkel berichtete. Ein Kundgebungsteilnehmer hatte die Journalisten bedrängt und eine polizeiliche Überprüfung des Teams ausgelöst, das daraufhin 45 Minuten lang festgehalten wurde.

    Zu diesem Vorfall gab der Deutsche Journalisten-Verband in den letzten Tagen zwei Pressemitteilungen heraus, in denen sie von der sächsischen Regierung einerseits Aufklärung, andererseits Konsequenzen aus dieser massiven Einschränklung der Pressefreiheit durch die sächsische Polizei forderte. Der BFFV schließt sich diesen Forderungen ausdrücklich an und verurteilt sowohl das Vorgehen der sächsischen Polizei als auch das Verhalten Michael Kretschmers im Nachgang der Ereignisse.

    Am 10. Juli gab die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) bekannt, ihre Zusammenarbeit mit den ARD-Landesrundfunkanstalten explizit um den Schutz vor sexueller Gewalt zu erweitern. Die gemeinsamen Leitlinien für Transparenz und Antikorruption, die die ARD und die Produzentenallianz bereits 2013 beschlossen haben, wurden um eine Passage gegen sexuelle Gewalt, Missbrauch und sexualisierte Belästigung erweitert. Eine entsprechende Klausel findet zukünftig Eingang in die Produktionsverträge.

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