Am Donnerstag, den 16. August, kam es in Dresden zu einer polizeilichen Maßnahme gegen ein Kamerateam des ZDF, das von einer Demonstration und Kundgebung der Pegida-Bewegung am Rande des Besuchs von Angela Merkel berichtete. Ein Kundgebungsteilnehmer hatte die Journalisten bedrängt und eine polizeiliche Überprüfung des Teams ausgelöst, das daraufhin 45 Minuten lang festgehalten wurde.

    Zu diesem Vorfall gab der Deutsche Journalisten-Verband in den letzten Tagen zwei Pressemitteilungen heraus, in denen sie von der sächsischen Regierung einerseits Aufklärung, andererseits Konsequenzen aus dieser massiven Einschränklung der Pressefreiheit durch die sächsische Polizei forderte. Der BFFV schließt sich diesen Forderungen ausdrücklich an und verurteilt sowohl das Vorgehen der sächsischen Polizei als auch das Verhalten Michael Kretschmers im Nachgang der Ereignisse.

    Am 10. Juli gab die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) bekannt, ihre Zusammenarbeit mit den ARD-Landesrundfunkanstalten explizit um den Schutz vor sexueller Gewalt zu erweitern. Die gemeinsamen Leitlinien für Transparenz und Antikorruption, die die ARD und die Produzentenallianz bereits 2013 beschlossen haben, wurden um eine Passage gegen sexuelle Gewalt, Missbrauch und sexualisierte Belästigung erweitert. Eine entsprechende Klausel findet zukünftig Eingang in die Produktionsverträge.

    In der morgigen Trilog-Runde in Brüssel berät das paritätisch mit Mitgliedern der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament besetzte Treffen unter anderem über die Ausweitung des Ursprungslandprinzips. In einer heute erschienenen Pressemitteilung wendet sich die Produzentenallianz direkt an die Teilnehmenden dieser Runde und warnt vor verheerenden Folgen für die europäische Filmindustrie, sollte in der sogenannten SatCab-Verordnung tatsächlich festgelegt werden, dass Sender für ein EU-weites Angebot ihrer Online-Dienste nur urheberrechtliche Nutzungsrechte für das Ausgangsland erwerben müssten.

     

    Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz, sagt dazu: 

    „Die vorliegenden Vorschläge der Kommission sind ein fatales Signal für die Filmschaffenden in Deutschland und Europa. Würden sie umgesetzt, käme dies einer existenziellen Gefährdung der Filmwirtschaft gleich.

    Am 8. Dezember 2017 hat die Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) die diesjährigen Ergebnisse ihrer seit 2009 jährlich durchgeführten Herbstumfrage veröffentlicht. Diese fallen durchaus erfreulich aus: "Erstmals in der Geschichte der seit 2009 durchgeführten Umfrage geht es den Produktionsunternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, besser als im Vorjahr." So haben 2015 deutlich weniger Produktionsunternehmen rote Zahlen geschrieben als noch 2014, die Umsatzrenditen seien genreübergreifend gestiegen, und die Lage der Branche werde für die nahe Zukunft besser eingeschätzt als in den Vorjahren. Vor allem kleinere Unternehmen profitieren von der wirtschaftlichen Erholung.

    Die Allianz deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) hat sich in einer Pressemitteilung vom 18. Oktober an die Ministerpräsidentenkonferenz gewandt, die am 19. Oktober in Saarbrücken unter anderem über über Vorschläge zur Erweiterung des Telemedienauftrags der öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter beraten hat. Bezüglich der Regelung der Verweildauern von Filmen und Serien in Mediatheken der öffentlich-rechtlichen appeliert die Produzentenallianz, die Interessen der Filmwirtschaft zu berücksichtigen.

    Hier die Pressemitteilung, die sich auch auf der Website der Produzentenallianz findet:

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